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Alternative Energien


Ökostrom
Ökostrom gilt schon heute als die Energiequelle der Zukunft, zumindest hier in Deutschland. Die derzeitige Entwicklung gibt dieser Aussage recht. Dies liegt auch an der begrenzten Verfügbarkeit von Kohle und Öl. Diese Brennstoffe werden eines Tages versiegen, die Sonne, das Wasser und die Luft können hingegen über das ganze Jahr eingesetzt werden. Die Atomkraft, welche in der Produktion als sauber gilt, die Umwelt aber trotzdem schädigt und außerdem sehr gefährlich ist, wird in absehbarer Zeit nicht mehr genutzt werden.

Sonnenenergie
Mit ca. 150 Millionen Kilometern Entfernung zu der Erde, ist die Sonne dennoch in der Lage unseren Planeten zu erwärmen und zu beleuchten. Jeder kann sich vorstellen, welche immense Kraft hinter der Sonne steckt. Diese Energie macht sich die Menschheit in den letzten Jahren bereits zu Nutze. Über Solarmodule wird die Sonneneinstrahlung aufgenommen und auch Wärmekraftwerke, welche mit Dampf angetrieben werden, nehmen an Häufigkeit zu. Die Sonne gilt als praktisch unerschöpfliche Quelle für Energie. Derzeit gehen Forscher davon aus, dass die Sonne noch 5 Milliarden Jahre brennen wird. Eine gewaltige Zeitspanne in der die Menschen Strom ohne Umweltbelastung produzieren können.

Wasserkraftwerk
Das Wasserkraftwerk hat vom Prinzip her Ähnlichkeit mit einer Wassermühle. Allerdings ist es nötig, wenn Strom erzeugt werden soll, dass Wasser gestaut wird. Dadurch entwickelt sich eine ungeheure Kraft, die durch das Wasserkraftwerk rauscht. Diese Bewegung des Wassers erzeugt eine Drehbewegung im Kraftwerk, welche wiederum die Energie erzeugt. Ein Wasserrad oder eine Turbine kann man sich als Beispiel vorstellen. Es gibt jedoch viele Kritiker an diesem Vorgehen. Diese sehen in der Anstauung von Wasser einen riesigen Eingriff in das ökologische System unseres Planeten und würden, falls überhaupt, nur kleine Kraftwerke dieser Art sehen wollen. Die Drehbewegung des Wasserkraftwerkes gibt die Energie an einen Generator weiter. Dieser kann einfache Kraft in Strom ummünzen.

Windkraftanlage
Eine Windkraftanlage ist auch ohne Worte schnell verständlich zu machen. Dies liegt auch daran, dass praktisch jeder schon einmal eine gesehen hat. Die langen "Windmühlen" stehen in vielen Gegenden Deutschlands. Die Flügel können sich automatisch in Windrichtung drehen. Die Drehbewegung der Flügel erzeugt Energie. Diese wird an einen Generator weitergeleitet und dieser erzeugt daraus Strom. In den meisten Fällen stehen Windkraftanlagen in so genannten Windparks. Dies bedeutet, dass nicht überall einzelne Windräder verteilt werden, sondern dass diese fokussiert stehen. Auch hier gibt es Kritiker. Diese bemängeln eine Verschandelung der Landschaft, auch der Vogelschutz ist gegen diese Kraftwerke.

Biogasanlage
Die Landwirtschaft ist der eigentliche Antrieb der Biogas-Anlagen. Hier wird Energie unter Verwendung von Mist, Bioabfall, Klärschlamm und auch Gülle hergestellt. Der wichtigste Antrieb ist das Methan. Dies sollte zu 60% enthalten sein. Nachwachsende Rohstoffe werden eigens von der Landwirtschaft angepflanzt, um diese in den Biogas-Anlagen zu verheizen. Die Gasturbine sorgt für den Antrieb des Generators. Auf diese Art und Weise wird die Energie produziert.

Biomasse-Heizkraftwerk
Das Biomasse-Heizkraftwerk erzeugt Hitze durch Verbrennung. Genutzt wird, wie aus dem Namen hervorgeht, Biomasse. Dabei handelt es sich um Produkte, die von Lebewesen (Pflanzen), erzeugt werden. Als Brennstoffe im Biomasse-Heizkraftwerk werden insbesondere Reste aus der Verarbeitung von Holz genutzt. Aber auch Stroh kann verwendet werden. Es gibt unterschiedliche Prinzipien bei der Wärmeerzeugung:

- Dampfkraftwerke
- ORC-Anlagen (Rauchgase)
- Thermische Anlagen

Ein aktuelles Biomasseheizkraftwerk kann einen Wirkungsgrad von bis zu 38 Prozent erreichen. Es ist jedoch üblich Kraftwerke zu errichten, die Fern- und Nahwärme abgeben. Diese verfügen über einen Wirkungsgrad von bis zu 85 Prozent. Die CO2-Bilanz von Brennstoffen in einem Biomasse-Heizkraftwerk wird durchgehend als neutral bezeichnet.